„Diese Abstimmung betrifft uns alle – wer die Schweiz liebt, übernimmt Verantwortung, egal ob in Zürich oder Barcelona!"
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MPE Podcast Studio: Patrick, schön, du Zeit hast. Du bist Auslandschweizer aus Barcelona, Ingenieur für erneuerbare Energien und du ein faszinierendes Projekt für die Schweiz von außen, eine faszinierende Perspektive für die Schweiz, aber von außen. Lass uns ein bisschen persönlich beginnen. Erstmal, wie ist es eigentlich, dass du als Schweizer in Katalonien zu leben?
Patrick Renau Meier: Ja, hallo. Ja, genau.
MPE Podcast Studio: und gleichzeitig politisch in der Schweiz engagiert geblieben bist.
Patrick Renau Meier: Ja, genau. Also ich bin Auslandschweizer. Ich habe schon mehr als 50 Jahren geboren hier in der Nähe von Barcelona Stadt. Meine Mutter kam aus der Schweiz. Ich bin also Doppelbürger und ich habe immer die Schweiz, bin ich immer die Schweiz besuchen gegangen als Kind zu meiner Großmutter und ich habe die Schweizer Schule besucht in Barcelona. Dann habe ich auch in der Schweiz teilweise für Ferienjobs gearbeitet. habe noch Familie dort und viele Freundschaften. Das heißt, ich habe enge Beziehungen mit Schweizer Leuten.
MPE Podcast Studio: Erzähl uns ein bisschen mehr über dein politisches Engagement in der Schweiz.
Patrick Renau Meier: Ja, ist so langsam mit der Zeit gekommen. Ich muss teilweise gestehen, dass ich ein bisschen stolz bin, dass ich auch Schweizer Bürger bin. Und das hat sich irgendwie zwischen meinen Freundschaftenkreisen gezeigt. ich wurde immer wieder mal gefragt, wie es die Schweiz ist und wie die Schweiz funktioniert generell. Und dann haben sie mir vorgeschlagen, ich sollte mal einen Vortrag halten, um das Land ein bisschen zu zeigen. Das ist schon mehr als 10 Jahre oder 15 Jahre zurück. Da hatte ich einfach die Schweizer generell Zeit Kantone, Sprachen, Eisenbahn, Tradition, Käse, Schokolade und so weiter. Das typische. Mit der Zeit haben sie die Freundschaften oder die Interessenten, die Katalanische Leitsleute, wollten mehr über, wie sich die Schweiz politisch befasst und wie sich mit der Politik wie die Schweiz von der politischen Seite her unsere direkte Demokratie. bei der Pandemiezeit hatten wir mit anderen Auslandschweizen eine Art Workshop aufgebaut online, die Schweiz zu zeigen, wie die Demokratie, wie die direkte Demokratie funktioniert. Das hatten wir fünf oder sechs Male machen können online und auf einmal hatten sie uns dann vorgeschlagen, wir sollen es nicht online machen, sondern präsent. Also in einem Saal mit normalen katalanischen Bürgern, die das bisschen erfahren wollten. Dann haben wir eine neue Version von diesem Workshop namens Direkte Demokratie von der Schweiz aufgebaut. Und wir haben bis jetzt 15 Workshops machen können. Etwa 700 Leute haben diesen Workshop schon. bei uns besucht. Und normalerweise kommen sie alle ganz faszinierend von unseren Vortrag und Workshop raus, Und ich werde immer mehr gefragt auf ganz spezifische Thematiken. Dazu kommt noch, dass ich sympathizant bin von der Greenliberale Partei, denn ich habe im Jahr 2000 der Verein für die Elektromobilität in Katalonien gegründet. Und Elektromobilität ist auch ein Thema bei der GLB, auch erneuerbare Energien Dazu habe ich Vorträge in der Schweiz über das katalanische Geschehnisse von den letzten zehn Jahren mit seinen Unabhängigkeitsanstrebungen und andere Vorträge über das Land Katalonien generell.
MPE Podcast Studio: Gehen wir ein bisschen zurück in die Zeit. 1989, das ist mein Geburtsjahr. Mit nur 20 Jahren hältst du eine erste Augustrede im Dägeri. Was hat dich damals schon politisch motiviert?
Patrick Renau Meier: Ja. Gut, ich war so jung, ich empfieh, dass die Leute am Ende motiviert klatschten und so. Dann habe ich es vielleicht nicht so schlecht gemacht. Das war einfach eine ganz einfache August Rede. In mein Heimatdorf Degerik.
MPE Podcast Studio: sagst, gehen wir jetzt ein bisschen zur Initiative, Service citoyen, warum wir überhaupt sprechen. Du findest sie innovativ und gut angepasst an die heutige Herausforderungen. Was siehst du von Barcelona aus, was wir hier in der Schweiz vielleicht nicht sehen?
Patrick Renau Meier: Das ist eine gute Frage. erstens würde ich sagen, dass die Service Citoyen eine sehr gute Idee ist und angepasst an die neuen Herausforderungen, kommen. Sofort habe ich es verstanden. Der Hintergrund des Konzeptes, wie man das nachher auf die Beine stellt. Das hat noch seine seine Arbeit. Was die Schweizer nicht sehen, wenn man, ich aus Auslandschweizer, lebend in Katalonien, was sie nicht sehen und nicht merken, ist das große Potenzial, dass die Schweizer haben mit seinen eigenen politischen Modellen, in dem sie sich ständig Fragen stellen können über irgendeine Thematik. und das wird gesellschaftlich debattiert. Es kann schwierige Themen sein, es einfache oder banale Themen sein, aber das ist eine sehr gute Motivation, in einem Land dabei zu stehen. Denn theoretisch, sagen wir mal so, jeder kann mitmachen. Und das muss man schätzen können. Und das schätzen wir wahrscheinlich mehr die Auslandschweizer, indem wir in anderen Kulturen leben und andere politische Modelle sehen können, indem diese Demokratie, die wir generell alle gerne wünschen, nicht so gut funktioniert im Vergleich wie in der Schweiz. Also ich würde sagen, da gibt es einen großen Unterschied, dass wir aus Auslandschweizer sehen können. ist ein bisschen schwierig, mitzuteilen, aber die beste Erfahrung ist einfach mal im Ausland 10 Jahre oder 15 Jahre leben und dann sieht man, Unterschiede gibt es.
MPE Podcast Studio: Ja, finde es auch super, wir, darum haben wir das überhaupt gemacht. Wenn wir nicht die Möglichkeit hätten, eine Bundesverfassungsinitiative zu lancieren, dann wäre uns die Idee gar nicht gekommen. Ich meine, wir sehen heute zum Beispiel das Parlament, das DDPs, der Bundesrat lehnt im Block alles ab. mit teilweise wir finden Argumente, die keinen Stand und Fuß haben und gewisse Informationen, auch falsch sind. Und gleichzeitig sieht man Bei der SRF-Umfrage gibt es mehr Schweizerinnen und Schweizer, die zustimmen würden heute. 48 % gegen nur 46%, die dagegen stimmen würden. Das heißt, in der Variation in solchen Umfragen ist das mehr oder weniger gleichwertig. Aber trotzdem, wenn man sieht, wie das Parlament gewählt hat und wie das Volk wählen würde. Da ist ein großer Unterschied. Nur mit einer solchen direkten Demokratie, die wir haben, es überhaupt möglich, dass man das Potenzial des Volkes für solche Initiativen wie jetzt der Servicitorium, der nicht unbedingt beim Parlament einen Treffer findet, überhaupt ermöglicht.
Patrick Renau Meier: Ja, ja, Normalerweise die Auslandschweizer generell, ganz generell, tendieren mehr auf eine offene Mentalität. Die müssen ja auch, oder? Weil man mit zwei Kulturen zusammenleben muss. Die ursprüngliche, sagen wir mal so, und die neue. Und da muss man ein bisschen mehr offen sein, locker und spontaner sein, denn man weiß nie, was zum Kuckuck am nächsten Tag passieren würde. passieren wird. Und das macht das unsere mentalische Einstellung ein bisschen anders ist als selbst in der Schweiz. Und das ist interessant. Einerseits, das gibt eine Bereicherung für das eigene Land, denn wir können betreuen, wir können Ideen geben, können Vorschläge geben, die müssen nicht unbedingt so sein, wie wir es da sehen.
MPE Podcast Studio: Ignacio Castis hat mal gesagt, Ihr Auslandschweizer seid unsere beste Botschafter in der Welt. Wie lebst Du das konkret?
Patrick Renau Meier: Ja, das stimmt. So viel ich davon mich erinnere, ich denke, er hatte das uns in Lugano beim Auslandschweizer Treffen geäußert, bei der ASU, Auslandschweizer Organisation. Und ich habe es so auch richtig empfunden. Denn wie du gemerkt hast, ich bin immer wieder mal gefragt, du, was macht ihr jetzt in der Schweiz? Wollt das abstimmen? Weshalb? müsste das abstimmen. Kann das nicht die Regierung selbst entscheiden? Zum Beispiel. du sagst, ja, weißt, bei uns, das Volk hat das letzte Wort. ja, komm, das letzte Wort. Weißt du, bei uns die Politiker machen, was sie wollen. Ja, gut, vielleicht in der Schweiz auch, aber die sind ein bisschen mehr eingeschränkt oder kontrolliert. Ja, komm, das gibt es doch nicht. Das geht doch nicht. Okay. Solche diese Debatten stehen mir wieder. Und es ist eigentlich sehr interessant, Debatte mit den Ausländern zu haben. Und deshalb, als Ignacio Casillas uns damals sagt, wir sind die Echten oder die Besten oder die Botschaft des Landes, habe ich es auch so bisschen empfunden. Und auch, ich mache eben diese Workshops, in denen ich die direkte Demokratie von der Schweiz erzähle. Und das habe ich auch irgendwie unseren Behörden, das ein bisschen weitergeleitet. Seht ihr, ein normaler Schweizer Bürger im Ausland erzählt uns in diesem Fall Katalonien, was alles so ist und wie funktioniert in der Schweiz.
MPE Podcast Studio: Und wie wird das Milizsystem in Katalonien empfunden?
Patrick Renau Meier: normale Bürger Kataloniens, das Milizsystem, staunen ein bisschen davon. Ja, müsst ihr das so was machen? Komm, aber ihr bezahlt doch Steuern. Wenn ihr Steuern bezahlt, weshalb müsst ihr noch dazu mithelfen? Und das Geld, wo geht das Geld hin? Solche Grundfragen stellen sie. Und ja, da müssen wir das ein bisschen erzählen, oder? Diese Beteiligung der Schweizer in seiner Regierung, in das Verwalten usw. Hier sieht man es ganz anders. Hier sieht man es vielmals als eine Opportunität, eine Chance, einen guten Posten zu in der Politik. wir als Schweizer sagen, ja. Der Schweizer Posten muss nicht unbedingt so schön sein. Das System der Schweiz fängt von dem Bürger nach. Der Bürger ist der erste und der letzte Punkt des Landes. Und zum Beispiel Spanien ist ein Königreich. Da gibt es einen König. Und der kann sagen ... was man machen muss und was man nicht machen muss oder darf. Das ist ganz anders. Also die Schule, die Ausbildung, alles ist so orientiert auf jemanden, der die Sachen bestimmt. Und das zum Beispiel in unseren Schulen in der Schweiz ist es ganz anders. Das sind große kulturelle Unterschiede. Aber wenn man sich dann die politischen Modelle anschaut, die Unterschiede ist groß.
MPE Podcast Studio: Was denkst du davon, wenn man schaut, hängt ja eigentlich die Schweiz ein bisschen hinten dran, wenn man Gleichstellungen anschaut zwischen Männer und Frauen, besonders wenn man Familienurlaub anschaut, zum Beispiel, was ja immer noch eine große Bürde ist für die Frauen, die dort viel mehr Zeit weg von der Arbeit nehmen müssen, weil die Männer noch nicht die Möglichkeit haben in der Schweiz. Ist es trotzdem jetzt die Zeit, ein einen Gesellschaftsdienst, wo Frauen und einen Dienst leisten als Miliz, ist es trotzdem jetzt die Zeit?
Patrick Renau Meier: Ja, ich denke schon. Ich möchte dir da ein Beispiel geben, in dem ich eine typische traditionelle Kultur von Katalonien erzähle. In Katalonien seit mehr als 200 oder 300 Jahren gibt es eine Tradition namens Castellers. Übersetzt sind Menschentürme. also das ist so eine Struktur von Personen, die sich eins auf den anderen aufbauen und eine schöne Turm machen. Und am Anfang hatten das nur die Männer gemacht. Weshalb? Wenn man einen Turm aufbauen muss, braucht man viel Kraft. Man muss da durchhalten. Wenn die Personen sich auf dich drauf stehen und so weiter, musst du Muskel haben, du Kraft haben, oder? Und das durchzuhalten. Die Idee ist es aufzubauen, ja, so hoch und so stabil wie möglich und dann wieder runterbauen, ohne dass es keine Verletzung gibt. Das ist die Tradition von den Menschentürmen Castellers. Das haben immer die Männer gemacht. Aber ab 1979 haben die Frauen angefangen auch dabei zu machen. Ihr könnt auch vorstellen, nein geht doch nicht mit Frauen, nein Gottes Willen, da werden sich da wehmachen und so weiter, nein das geht doch nicht. Aber man hat bewiesen können, dass eben diese Mischung Mann und Weib für so eine Herausforderung gegen die Schwerkraft von der Erde einen Turm aufzubauen, zwischen Mann und Weib schafft man bessere und höhere und stabilere Menschentürme als nur von einer Geschlechtsvariante. Und das ist bewiesen worden. unsere Gesellschaft ist 50-50, ja, und die Herausforderung in diesem Fall ist das Gleiche. Aufbauen. ohne dass sich jemand wehmacht, Struktur von einem Gesell zu machen. Mann und Weib haben gute und schwache Seiten und die werden in so einer Struktur, werden sie ein bisschen kompensiert zwischen sich. Und das ist bewiesen worden, dass man bessere, höhere und stabile Menschentübe machen kann. Was will ich damit meinen? hat so ein Hintergrundskonzept, dem jeder seine Fähigkeiten dabei leisten kann für das Land, für das Volk. Das ist sehr interessant. Natürlich, Männer können gut Krieg führen. Hoffentlich gibt es nie eins, das Land zu verteidigen. Aber die Frauen können auch gut das Land verteidigen. Natürlich können die Männer auch Zivilschutz leisten für die Natur, aber die Frauen können auch dabei mithelfen. Das heißt, es ist bewiesen worden. Und dann diese Gleichstellung macht, dass das Land viel resilienter ist für die neuen Herausforderungen, die jetzt in den nächsten Zeiten kommen werden. Und das finde ich eigentlich super. Dazu, dass es mit das politische System von der direkten Demokratie aufgebaut wird, umso besser den Es mag sein, dass vielleicht in der nächsten Volksinitiative das nicht durchkommt. Aber die Debatte ist gemacht worden in der Gesellschaft. Wenn man eine Tür schließt, öffnet sich ein Fenster. Das heißt, vielleicht schafft man das nicht, aber vielleicht können wir es anders gestalten. Vielleicht begreift das die ganze Schweizer Bevölkerung, wie das wichtig sein könnte. Also ich finde, sehr positiv, die Idee und ich unterstütze das vollkommen.
MPE Podcast Studio: Das eine super Metapher, der Turm. Die Katalonier wissen instinktiv jetzt, dass Männer und Frauen zusammen stärker und größere Türme sind als nur alleine. Unstabiler.
Patrick Renau Meier: Ja, genau. Genau, Stabiler. Stabiler, weil Und dann ist es bewiesen worden, du eine große Herausforderung an deine Bevölkerung stellst, lass es das nicht nur auf eine Geschlechtsseite, sondern lasse die beiden Seiten und dann gibt es eine Pässe der Krüße der Resilienz.
MPE Podcast Studio: Jetzt die Katalanen verstehen das instinktiv, warum jetzt Diversität eben Stärke bedeutet, aber warum tun sich die Schweizer so schwer damit? Ich meine, ist schon ziemlich, jetzt wir sind in einer Citoyen jetzt mit dieser Wahl. Es ist nicht gesagt, dass wir jetzt gewinnen oder verlieren, aber der Bundesrat und das Parlament sagen absolut nein. die Frage ist eigentlich schon seit mehr als zehn Jahren auf dem Tisch, warum tut sich die Schweizer Bevölkerung schwer damit?
Patrick Renau Meier: Ist aber nicht schlimm, ist aber nicht schlecht. Das heißt, alle wollen das noch richtig darüber denken, ob es überhaupt lohnt oder gut ist oder nicht ist. Und die Schweiz, wie jedes Land, ist komplex. Das heißt, man braucht auch eine gewisse Zeit, ⁓ alle zu überzeugen. Es gibt zwei Systeme, die Leute zu überzeugen. Sagen wir mal, eins ist das Reden, Diskutieren. nochmals abstimmen und nochmals diskutieren. Das kann jahrelang dauern. Zehn Jahre, 15 Jahre sogar. Der Resultat am Ende ist aber viel stabiler und viel Resilienz. Denn man hat 15 Jahre davon diskutiert. So, jetzt ist Schluss. Wir haben es geschafft. Jetzt sind Sie verstanden. Das ist ein Modell. Der andere Modell ist sagen, ich, König von diesem Reich, sage euch unterteilen, was man jetzt machen muss. Und alle sagen nein, gibt doch nicht. jetzt. Gut, macht ihr damit Demonstrationen. Aber ich denke, ich werde meine Einstellung nicht ändern. Ja, machen Demonstrationen und Das ist Ding und da aber ihr müsst euch richtig benehmen. Aber nicht einfach so mit mit Gewalt. Sonst geht es auch nicht. aber die Diskussion ist nicht so vertieft, ist einfach emotional am Ende kann der König okay, ich habe es euch zugehört, aber ich habe es klar, das muss man machen. Gesetz und das geht schon. wenn es nicht respektiert wird, dann soll die Justiz und die Polizei angreifen. kann man vielleicht in drei Jahren machen. Aber die Überzeugung des Volkes ist nicht das Gleiche wie die Überzeugung vom ersten Modell, in dem noch sehr viel darüber diskutiert und gesprochen hat. niemand wird mehr diskutieren, zum Beispiel, die Frauen abstimmen können oder nicht abstimmen können. Das war auch schwierig in der Schweiz da zumal. Und meines Erachtens normalerweise am Ende das
MPE Podcast Studio: Mhm.
Patrick Renau Meier: bessere Resultate ist bei eben diesem Modell, dem man sehr viel darüber spricht. Und gut, jetzt sind wir eben in diesem Thema mit der Service-Citoyen und ich finde es super. Ich kann verstehen, dass vielleicht gewisse Geschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschichtsschicht gestalten, aber die Grundbasis ist gut.
MPE Podcast Studio: Du nennst gerade Polizei und Demonstrationen, Gewalt. Es besteht auch im Klimawandel, Migration, Cybersicherheit. Barcelona hatte Terrorangriffe, Wassermangel, eben große politische Krisen. Wie siehst du von dort die Schweiz von einer Sicherheitsdebatte her?
Patrick Renau Meier: Ich würde sagen, mit den Service-Citoyen kann man die Sicherheitsdebatte vertiefen und verbessern. Es ist gut, die Tradition. Es ist gut, man ins Militär gehen muss. Aber es gibt gewisse Sachen, vielleicht bisschen anders sein können. Unsere Kriege sind vielleicht mehr so Hybridkriege, Konflikte, wirtschaftliche Konflikte, Und dann eben diese Service-Situation finde ich interessant, weil es flexibel ist, weil man sich immer wieder anpassbar machen kann. Und in diesem Sinne muss Sicherheit der Schweiz ein bisschen anpassen an diese Realität. Man hat uns immer gesagt, auch meine Großmutter hat immer gesagt, mit dem Zweiten Weltkrieg wurden wir bewahrt und beschützt. Wegen dieser Neutralität, das hat auch seine guten und schlechten Seiten. Okay, meinetwegen, das war meine Zeit. Aber klar, haben wir andere Situationen rund die Welt und in Europa selbst.
MPE Podcast Studio: Reicht denn die Armee für die heutige Herausforderung?
Patrick Renau Meier: Wenn die Armee ist wie die klassische Armee, die wir verstehen, würde ich sagen nein. Wenn die Armee sich vielfältig und gesellschaftlich mehr anpasst, besser. Es gibt zum Beispiel einen Unterschied zwischen der Schweizer Armee und der spanischen Armee. Die spanische Armee ist eine professionelle Armee, aber die spanische Gesellschaft fühlt sich nicht involviert in die Schützung des Landes, hingegen in der Schweiz schon. Aber es kann gut sein, dass mit der Zeit das Modell ein bisschen veraltet ist,
MPE Podcast Studio: Die Gegner der Initiative sagen, das Militär würde dadurch durch den Service Citoyen verwässert. Du als Ingenieur wirst ein System schwächer, wenn man es diversifiziert.
Patrick Renau Meier: Nein, nicht. Diversifizierung. Es muss aber gut koordiniert sein. Das ist auch wieder wichtig. Aber Diversifizierung gibt Resilienz. Das heißt, du kannst immer wieder eine Ressource oder eine Möglichkeit haben, gegen die Herausforderung zu bekämpfen.
MPE Podcast Studio: Patrick, bist ja gar nicht in der Schweiz. Warum sollten Auslands, Schweizer überhaupt für das Service citoyen zu Urne gehen? Warum überhaupt?
Patrick Renau Meier: Ja, stimmt, könnte man sagen. Auslandschweizer sind im Ausland, also die haben seine andere Tätigkeiten. können, die haben andere Beschäftigungen und deshalb bleibt das Land ein bisschen weiter weg hinten. Aber man kommt immer wieder ans Ursprungsland, immer wieder. Das passiert nicht nur bei den Schweizer, das passiert überall, oder? Das ist ein bisschen normal. Als erster Punkt. Wir als Auslandschweizer, wenn überhaupt das Service-Situatien nach vorne kommt, ich das Gefühl, dass wir als Miliz eine Art Vertretung des Landes gut machen können. Denn wir kennen das Land, wo wir kommen und wir leben. mit anderen Ausländern, also im Ausland, und wir können die Unterschiede sehen und wir können darüber debattieren. Also da würde ich sagen, da ist eine gute Miliz, dass wir als Botschafter von der Schweiz richtig gut machen können. Sei es in Kultur, sei es Musik, sei es in politischer Ebene, sei es in Umwelt, sei es in Industrie, sei es in Geschäft und so weiter.
MPE Podcast Studio: Du warst ja GLP-Kandidat, machst Vorträge über die Elektromobilität, Demokratieworkshop in Kandalinien. Ich meine, das sind alles eigentlich freiwillige Milizarbeit. Warum machst du das?
Patrick Renau Meier: Ich möchte immer wieder etwas Neues lernen. zu lernen, muss man etwas machen. Und das machen ist sehr schön und reichsvoll. Und das bringt mir immer wieder mal zu denken und mich herauszufallen, mich selbst. Und ich habe immer wieder neue Leute gefunden, die das super finden Ja, also mit mit zum Beispiel dem Workshop, das wir organisieren für die Direktdemokratik. Ich könnte theoretisch einen Vortrag halten, alleine. Aber es ist viel schöner, wenn du mit fünf oder sechs Auslandschweizer hier in Katalonien über unser Land sprechen. Das ist viel vielfaltiger. Jeder hat bisschen seine Missage, seine Botschaft. Und vor einem Publikum kommt viel mehr Information und viel mehr Power.
MPE Podcast Studio: Und ich meine, ist eigentlich ein Milizdienst, den du da ja machst. Ich meine, das ist auch ein Milizdienst in der Art und Weise, weil es etwas Positives ist für dein Heimatland, Schweiz. Und dabei lernst du ganz viele Sachen. Wäre es nicht besser eben, alle jungen Schweizer, auch Frauen, diese Erfahrungen machen können, in einem Gesellschaftsdienst zu etwas Größerem beizutragen, einen Milizdienst zu machen?
Patrick Renau Meier: Ja, natürlich. In meinem Fall ist es, ich ein bisschen nicht professionellisiert habe, aber bisschen zwischen amateur und professionell bewege ich mich. wenn ich in die Schweiz komme und bisschen darüber erzähle, über diese Tätigkeiten, die ich mache, die Leute natürlich auch ganz begeistert. Also das ist eine Art Win-Win. Nun, du musst dich engagieren, das ist klar. Und du musst Partner finden, mit deinem mitmachen wollen.
MPE Podcast Studio: Du sagst eben, pendelst viel zwischen die Schweiz und Spanien. Viele junge Schweizerinnen und Schweizer wollen auch sehr mobil sein heute. Ist der Service citoyen und ein Dienst der Gesellschaft nicht ein Mobilitätskiller?
Patrick Renau Meier: nicht unbedingt ein Mobilitätskiller. Da müsste man richtig schauen, wie sich das Service Citoyen in der Zukunft an sich durchsetzt. Aber ich denke, so wie ein Killer, würde ich das nicht so belehren, überhaupt nicht. Ich denke nicht. Es wäre eine schöne Miliz zum Beispiel, sage ich jetzt ein Beispiel, Frauen auch Vorträge halten könnten über sein Heimatland in Sizilien, was würde passieren. Oder in Tunesien, wo dort die Kultur ganz anders ist, ja, weil das schon arabische Länder sind. Das ist auch eine Art Vertretung und es wäre auch eine Miliz, oder?
MPE Podcast Studio: Es sind etwa 800.000 Auslandschweizerinnen und Schweizer, die abstimmen können. denken ein paar, es betrifft mich nicht, ich bin weit weg davon. Warum, was sagst du ihnen? Warum ist diese Initiative besonders wichtig? Warum müssen sie dich für diese Initiative mobilisieren?
Patrick Renau Meier: Ja. Ja, wie gesagt, eines Tages will man gerne wieder ans Heimatland zurückkommen und dann merkt man alles, was man noch hintergelassen haben und dann sieht man das Land, wie das ist, was für Probleme hat und dann sagst du, ich habe das doch im Ausland so und so gemacht, weshalb kann man das nicht in der Schweiz so und so machen. Dann merkt man vielleicht, hätte ich früher bisschen mehr engagiert für das Land, Man sollte nicht unterschätzen, ich bin weg vom Land. Es interessiert mich nicht. Ich werde nie mehr die Zirkum. Man weiß nicht, was in den Leben passieren wird. Also in diesem Sinne, ja, ich würde sagen, man sollte schon diese Initiative ein bisschen besser zuhören und nachverfolgen. wir müssen verstehen. Wie wir zum Beispiel Klimawandel oder meine Familie, die sind ja praktisch, die haben nicht in der Schweiz gelebt, aber es gab eine Abstimmung über den Klimawandel in der Schweiz und da wollten sie abstimmen. In diesem politischen Modell konnte man abstimmen auf einen bestimmten Thema. Wobei in Katalonien oder in Spanien vielleicht kann man über diesen Thema nicht abstimmen. Das heißt, man schätzt dann diese Möglichkeit, deine Meinung zu öffnen mit der Zeit. Und das würde ich den alle Arschlöhnschweizer sagen. Sie sollen ja nicht diesen Ursprungs verlieren.
MPE Podcast Studio: Du hast Kinder, Und deine Kinder wachsen auch in Katalonien auf? Welche Schweiz wünschst du für sie?
Patrick Renau Meier: eine offene Schweiz, eine vielfältige Schweiz Sonst gibt es sehr viele gute Sachen in der Schweiz selbst.
MPE Podcast Studio: Jetzt denkst du, wir sind zwei, drei Tage vor der Wahl und du hast die Chance, vor der Hälfte der Auslandsschweizerer an einem Call zu sein. Du hast 30 Sekunden oder eine Minute Zeit, sie von Service Citoyent zu überzeugen. Was ist dein Elevator Pitch?
Patrick Renau Meier: Okay, dann würde ich so was Folgendes sagen. Lieber Auslandschweizer, ihr, schon im Ausland lebt und sehr viele und interessante Erfahrungen habt und Unterschiede zwischen unserem Ursprungsland und das Land, wo ihr lebt, merken könnt. Wir sollten aus Auslandschweizer Dank unserer offenen Mentalität ein bisschen unsere Schweiz helfen sich für innovative Entscheidungen zu motivieren. Service Citoyen hat eine sehr innovative Einstellung, das nicht durch Gesetze, sondern wegen des Volkes. sich selbst neu organisieren möchte. Mal sehen, was andere Länder machen werden, wenn sie eine drohende Gefahr haben. Müssen sie das mit Gesetze machen. Und hier in der Schweiz habe ich diese Möglichkeit, diese Debatten durchzuführen. Und das ist sehr empfehlenswert. Diese innovativen Projekte mit diesen Initiativen wie Service-Citoyen dabei zu sein und mithelfen und diese Debatten durchzuführen.
MPE Podcast Studio: Vielen, vielen Dank, Patrick. Noch ein letztes Wort.
Patrick Renau Meier: Bitte schön. Ja, danke, dass ich mit euch sprechen konnte. Ich freue mich sehr und ich bin gespannt, was so alles passieren wird. bin auch teilweise spiele ich mit, aber teilweise bin ich auch ein, der sich vom Außen das anguckt. Ich habe das bereits in meinen Kreisen weiter erzählt, nicht Schweizer Kreis, sondern Kataränische Kreis, gesagt, du, schau mal, was jetzt hier in der Schweiz debattieren, ob sie ein neues Resilienzsystem finden müssen, ⁓ das Land zu gewährleisten und zu schützen. Und das gibt Staunen hier zwischen den Leuten. Was? könnt ihr so bestimmen. Das können wir nicht. müssen die Parteien abstimmen und die Parteien werden entscheiden für uns, was das Beste für das Land ist. Das ist Konzept. Nein, nein, das gibt es.
MPE Podcast Studio: Super, kann hoffentlich sagen, die Initiative hat mit mehr als 51 Prozent Jahr ist sie durchgekommen und die Schweiz hat jetzt fünf Jahre Zeit, das Milizsystem neu in Gesetz, in Gesetzesform, in Realität umzuwandeln. ⁓
Patrick Renau Meier: Ja, genau. Genau. Genau, hast ganz gut gesagt. Fünf Jahre, mein Gott. Also ich meine, da gibt es schon Zeit. In anderen Ländern sind nicht fünf Jahre eingesetzt. Es gibt Monate. Ich meine, so große Sorgen, ob es ja überhaupt so klappen würde nicht. Mein Gott, fünf Jahre. Also es gibt Zeit. Ja, würde ich so auch als positiv einstellen.
MPE Podcast Studio: Ja, genau. Super, vielen, vielen Dank, Patrick!
Patrick Renau Meier: Danke Matthias.
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