Mut, Werte und Verantwortung – wie die junge Generation Brücken baut - mit Lea Blattner

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MPE Podcast Studio: Ich stelle persönlich vor, wer du bist, woher du kommst, was du tust. Ich heisse Lea Blattner. Ich bin Co-Präsidentin der jungen EVP Schweiz. Ich komme aus Basel, wie man hört. Ähm... Was treibt mich an? Mich für den Menschen einzusetzen. Für jeden Einzelnen. Besonders die, die am Rand der Gesellschaft stehen oder für die Schwachen. Erklär mal deinen Weg zu Jung-EVP-Spitz. Vor einem Jahr bist du Co-Präsident geworden von den jungen EVPs. Einen und halben. Einen und halben. Sorry. Das ist gut. Was hat dich an dem Moment und was hat dich deiner Position gebracht? Ich habe mich für die junge EVP entschieden, weil die EVP eine Partei ist, mir vor den Werten Inhalt sehr nachsteht. Sachen wie Klimaschutz, sehr wichtig sind für mich, aber sich auch wirklich einsetzen für die Schwachen, für die Nächsten, wie wir es so schön nennen. Das war eine Herzensanliege für mich und auch das, was ich mich entschieden habe. den jungen EVP beizutreten. war während Corona. Alle haben sich über Politik beschwert, aber niemand hat irgendetwas gemacht. Beschweren kann man viel, aber selber machen ist für viele eine Herausforderung. Ich habe mir immer gesagt, kann nicht ganze Welt verändern, vielleicht kann ich Welt von irgendjemandem verändern. Mit der Politik, die ich mache. Und ich will mir später nie vorwerfen können, ich habe nichts gemacht. Wenn ich zurückgehe auf mein Leben. darum habe ich gefunden, ich gehe in Politik. Ich habe dann relativ schnell das Co-Präsidium der jungen EVP bei der Basel übernommen. Ich habe es geliebt, mich in Themen reinzulesen und mit Herzbluten hinterzuziehen. Das hat mich dann auch ins Präsidium der jungen EVP Schweiz gebracht. Hast du einen Dienst gemacht? Nein. Nein, habe tatsächlich keinen Dienst gemacht. Wie fühlt es sich an, dass du als junge Frau nicht dazu gebracht wurdest, Dienst zu Mich hat das Militär jetzt nie wahnsinnig interessiert, muss ich ehrlich sein. Aber ich hätte sehr gerne zu viele Diensteinsätze geleistet. Ich war 15, als ich meine Ausbelieferung angefangen habe. Und ich habe gesehen, was das auch mit sich bringt. die die Leute fehlen. Aber gleichzeitig habe ich gewusst, dass ich relativ lange auf Pflege beschränkt und nicht viel weitermachen Das das Gute an einem Bürgerdienst, wie das Service-Situat auch vorsieht, dass man einfach mal in den Bereich schauen kann und lernen und auch sehen Fühlst du dich ausgeschlossen? Ich fühlte mich ausgeschlossen. Ich wusste, es ist unmöglich, das zu schaffen. Ich habe es gar nicht probiert, weil wusste, meine Chance ist relativ klein. Du hast viel Mut. Du hast dich dieses Jahr öffentlich über deine Homosexualität ausgesprochen. Das ist ein mutiger Schritt, besonders als christlich-konservativ auf dem Umfeld. Braucht genau dieser Mut auch für das Service Citoyen? Ich glaube, Mut schadet in einem Erfolg nie oder in einer Gemeinschaft. Wir brauchen Mut, weil ohne Mut kommen wir nicht vom Fleck, kommen wir nicht vorwärts. Dann verharren wir in alten Muster. Von dem profitiert niemand. Was ist das echte und falsche Gleichstellung? Der Bundesrat hat von falschen Gleichstellungen gehört. Bei den stüblichen Service-Situasien sagt es echte Gleichstellung. Frauen haben bereits keine Arbeit. Und eine Dienstpflicht wäre eine Doppelbelastung. Was ist deine Antwort als junge Frau? Ich sehe den Punkt, an viel genannt wird. Ich finde, führt auch etwas am Ziel vorbei. Das bringt es nicht. Erstens, das Service Citoyen bringt auch Menschen dazu, in Care-Arbeit hinein zu sehen. Was ist Care-Arbeit wirklich? Werden die Care-Arbeit auch aufschlussendlich? Gerade wir Frauen können auch einfach mal aus unserem Umfeld herauskommen und wirklich mal einen Bereich sehen, den wir sonst nicht sehen. als Frauen und uns auch wirklich dort stark machen. Uns braucht es vielleicht nicht an den gleichen Ort, wie es die Männer brauchen. Wir haben andere Stärken und es ist völlig legitim, dass wir sie auch haben. Aber sie dürfen wir auch einbringen. Und so wie es jetzt ist, haben wir gar nicht die Möglichkeit, irgendwie zu machen. Das ist wahrscheinlich auch wegen des Kafkaistischen Systems, das heute motivierte Frauen sich zuerst freiwillig für die Armee melden und dann militär verweigern, einen Zivildienst leisten Das führt dazu, dass wir heute nur acht Frauen haben, die einen Zivildienst leisten in der Schweiz. Was denkst du über den absurden Bagu? Das ist völlig schwachsinnig. profitiert niemanden. Wie wir als Bevölkerung noch die Armee, sonst irgendwer. Und allerletzt die Frauen. Es macht keinen Sinn, wenn das so weitergeführt wird. hat keine Zukunftsaufsicht. Warum engagiert sich deine Generation für eine Pflicht? Viele würden denken, junge wollen eine Freiheit, nicht Verpflichtung. Warum engagiert ihr euch trotzdem für einen Service-Situat? Ich sehe gerade, dass bei den Jungen die Polarisierung noch viel extremer ist. Die Jungen spalten sich viel in links und rechts. findet kaum ein anderes Social Media. Das hilft nicht wirklich, sondern befürchtet das erst recht. Ich glaube, ist wichtig, dass aus unserer Babel herauskommen, dass zusammenfinden und mit Menschen zusammenkommen, die wir sonst nie treffen würden in unserem Leben. Und gemeinsam arbeiten und Grenzen überwinden. Jetzt gehen wir uns ein über die christlichen Werte, die man im Pragmatismus trifft und das Servicetoyen aus der christlichen Sicht anschaut. Jung, evaB politisiert, dass es geleitet ist von einer klaren Weltkompasse. Warum ist das Servicetoyen mit dem christlichen Wert vereinbar oder sogar geboten? Eine ganz einfache Frage. Jesus sagt, das ist auch unser zweites Gebot, also Christen liebt die Nächsten wie dich selber. Das bringt die Service Situayé mit. gehen unseren Nächsten eigentlich dienen. Gleichzeitig haben die Bewahrung der Schöpfung beim Service Situayé. Das heisst, wir den Umweltschutz und den Naturschutz aktiv einbringen und so etwas für die Bewahrung der Schöpfung tun. Das Thema der Jungen-EVP ist die Ausbeutung von Menschen. Ausbeutung von Menschen und Umwelt ist der Schwerpunkt. Wie passt das Service-Situat zu? Vielleicht kannst das mit dem Argument dass das nicht ein Völkerrecht verbindbar wäre. Die Initiative nicht als Ausbeutung an oder als Völkerrechtswirkung, sondern ganz im Gegenteil. Wir gehen den Menschen aktiv bringen uns aktiv ein und können auch gerade an diesen Punkten helfen in der Pflege. erleben auch Ausbeutung von Pflegekräften. Wir damit auch entgegenwirken, können der Ausbeutung der Natur entgegenwirken, indem wir uns dort wirklich einsetzen und dafür stark machen. Ist die Care-Arbeit heute ausbeutig? Nein, die Care-Arbeit an und sich ist nicht ausbeutig. Aber wenn man in Pflegeinstitutionen oder auch in Spitälen schaut, wie wenig Personal dort eingestellt wird, nur, dass der Gewinn teilweise auch stimmt. Und das geht nicht mehr um den Menschen, sondern geht einfach nur noch ums Geld. Und die heutigen Pflegekräfte verdienen immer noch zu wenig. Sie viel zu wenig Zeit, auch für die Patienten. Doch ein Service-Situatien kann auch entgegenwirken. Wir bringen keine Fachkräfte ins Spital. Das ist klar. Oder wenig. Minimal. Aber wir bringen Menschen mit, die Zeit haben, anderen Menschen zuzuhören, mit ihnen zu verbringen. Gerade im Pflegeheim ist das so wichtig. Also du hast das Gefühl, dass jetzt das Service-Situatien und mögliche Zivilisten, die in die Pflegeheimen kommen, die Jobs von Pflegepersonal werden wegnommen? Nein, Quatsch. Das funktioniert auch gar nicht. Wir brauchen das Pflegepersonal. Wir brauchen die Fachkräfte wirklich. Dringender denn je. Aber wenn wir die Bürgerinnen von Service Citoyen in die Pflege heimbringen, dann wir Leute, Zeit haben. Und wir haben dadurch auch Fachkräfte, die wieder Zeit haben für ihre eigentlichen Aufgaben. Und so wird das Pflegesystem erstreckt, entlastet auch. Gehen wir Richtung Armee, Gewalt in der Armee. Die Junge VP fordert entschlossen, Vorgehen gegen Distriminierung und sexuelle Gewalt in der Armee. Könnte die Service situerienne Initiative helfen, toxischen Kulturen zu ändern? Ich glaube unbedingt, dass die Frauen wirklich einbezogen werden, wird es natürlich auch etwas diverser. Nicht nur die Armee, sondern auch zu viele Dienste, zu viel Schutz und alle Bereiche. Mit dem gibt es mehr Frauen, dadurch wird es hoffentlich auch sensibilisiert. Ich spreche vom Optimalfall, man weiss es nicht. Aber das ist der Wunsch oder auch Gedanke dabei. Konservative Ängste. Manche, gewisse Personen in der EVP-Basis könnten Angst haben von einer Verstaatlichung und von dem Zwang. Wie antwortlich ist auf diese Position? Verstaatlichungen inwiefern? Verstaatlichungen des Dienstes, dass die Leute sich im Staat gehören, für den Staat den Dienst zu Bis zu einem gewissen Grad haben wir natürlich schon jetzt beim Militär. Aber ich glaube nicht, dass der Fall jetzt irgendwie eintreten wird, dass die Menschen nicht irgendwie am Staat gehören oder so, sondern dass wir uns wirklich für die Allgemeinheit, für das Volk als Ganzes einsetzen. Was ist deine Rolle beim Service Citoyen? Was ist dein konkretes Engagement bei der Initiative und wie bist du dazukommen? Ich bin natürlich Co-Präsidentin der jungen FHP und wir haben uns von Anfang an für Service Citoyen stark gemacht. haben von Anfang an mit Unterschriften gesammelt. Dadurch bin ich auch ein darin gewachsen als Nachfolgerin von Dominik Teuber. Das war sehr cool für mich. Ich finde eine sehr wichtige Initiative. Erklär mal jemanden, der Service citoyen nicht kennt, drei Sätzen, was das ist. Service citoyen ist ein Dienst von allen Bürgerinnen an der Allgemeinheit oder an der Umwelt, die die Polarisierung bekämpfen wird. Wie mobilisiert sich die christliche Basis? Und wie überzeugt bist du, dass die Wählerinnen und Wähler dieser Basis, selbst wenn die Initiative sind, richtig reformt angesehen werden? Ich glaube, unserer Wähler werden das wohl als richtige Form ansehen. haben den einen Teil, sagt, wir sind grundsätzlich gegen das Militär bei uns. Für die ist das auch ein Kompromiss, sagen das Militär wird behalten, die Kraft, der Mehrbestand soll gesichert werden. Aber wir haben nicht nur die Armee, sondern wir weiten die Sicherheit aus. Wir haben Sicherheit auf ganz andere Kontexten bezogen. Und wird dem Zivildienst auch gleichgestellt. Das ist ja häufig so, dass das Zivildienst schlechter gestellt ist. Und dann haben wir natürlich die Progressiven, die das Militär ganz abschaffen möchten. Und auch für die haben wir wirklich Seite, wir sagen, wir haben jetzt Arbeitskräfte für Sachen wie Umwelt, oder Pflege. die wir wirklich ein reingetragen können und uns auch diese Seite kümmern werden. Und so finde ich es eigentlich ein Kompromiss für beide Seiten. Jetzt Dialog mit der anderen Kirche. Wie sprechen sich reformierte und evangelische Gemeinschaften über Service-Situierung? Basel Land. Wie resoniert die Initiative in deiner Region? Basel Land ist ein konservatives Gebiet. Tendenziell. Ich glaube, als Land könnte es ein wenig schwierig werden, weil oft einfach wirklich die Angst ist, dass die Armee jetzt abgeschafft und abgewertet Grundsätzlich ist es erste Schrift zur Abschaffung der Armee. Und das ist ja effektiv nicht der Fall. Darum ist die Resonanz eher tendenziell negativer. Was würdest du dem Stimmvolk dann sagen? Ich würde dem Stimmvolk auf jeden Fall sagen, dass Die Armee nicht abgeschafft, sondern der Sollbestand muss gesichert werden. Das ist auch wichtig. sehen, es gibt Kriege überall und immer mehr näher. Aber die Armee ist nicht das Einzige, was uns als Schweiz Sicherheit gibt. Sicherheit muss viel breiter gedacht werden in so vielen Bereichen. Wir können nicht sagen, wir wollen Sicherheit, aber nur in einem Bereich. Jetzt persönlich und deine Vision hast du einen Neffen, nicht einen Patenkind, kleine Geschwister? Was würdest du ihm wünschen als Milizengagement? Ich würde ihm wünschen, dass in Zukunft die Polarisierung nicht mehr so stark ist. Gerade auch durch Initiative wie Service Citoyen, dass man als Gemeinschaft wieder zusammenfinden und dass er gerade in seinem Milizengagement, geben wir jetzt davon aus, wir die Initiative wirklich auch neue Welten entdecken, neue Welten kennenlernen, neue Menschen kennenlernen. und so wirklich sich persönlich entwickeln Schlussbotschaft November 2025, am Vorabend der Abstimmung. Was ist deine Botschaft an den zögernden Schweizer und Weizerinnen? Meine Botschaft am Abend der Abstimmung wäre ... Wir können uns nicht ständig über die Polarisierung beklagen, wir in allen Bereichen unseres Lebens spüren, sondern wir müssen jetzt etwas dagegen machen. Und Service-Citoyen ist einfach der beste Schritt dafür. Nach dem Sieg, wenn Initiative angenommen wird, was ist das Erste, dich zu Feiern bringen Warum würdest du das feiern? Ich würde das feiern, weil mein Glaube oder meine Hoffnung erhöht, dass die Zukunft stärker wird. Stärker in so vielen Bereichen und wir als Gesellschaft stärker werden wie betrifft. Mich vielleicht nicht mehr dem Ausmass, das noch für die folgenden Generationen betrifft. Das braucht viel Zeit, bis es so weit ist, dass man es wirklich real spürt. Aber auf das freue ich mich. Cool, danke. Sehr gerne.

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