Unsere Generation will Verantwortung – nicht Ausreden - mit Benedikt Schmid
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MPE Podcast Studio: Benedikt, eine kleine Blitzvorstellung, 60 Sekunden. Wer bist Von wo kommst du? Was treibt dich an Leben? Hey, ich bin Benedikt Schmid, ich bin 24, komme aus Thaklwil studiere Wirtschaft oder ZHAW und mache Politik. Das ist eigentlich grösste Teil, auch wenn ich das Vollzeitstudium an. Ja, genau, ich bin Präsident der Junge Mitte Schweiz und das seit jetzt dreieinhalb Wochen. Ich glaube es ist wichtig, man sich als junger Mensch schon dafür interessiert, in Bezug auf Gesetz und auf Verfassung, die der Staat ergreift, die irgendwann auch die eigene Zukunft prägt. Deshalb ist es wichtig, man sich schon für diese Dinge interessiert. Deshalb bin ich in der Politik und interessiere mich für das. Du sagst früher, du bist der jüngste Präsident, vor einem Monat, am 13. September, der Junge Mitte gewählt wurde. Congratulations. Danke vielmals, danke. Was ist der Schlüsselmoment, der dich zur Politik gebracht hat? Also es ist ja einerseits ein Video von Sarah Pünzler vom Initiativkommitee vom Service Citoyen Und zwar war sie bei der NCC und es war erste Mal, dass ich eine junge Frau politisieren ohne dass sie polarisieren Das hat mich total überzeugt. Und richtig angefangen mit der Politik war aber eigentlich erst ... wo ich ursprünglich in die RS gehen wollte. Und zwar als Infanterie-Grenadier. Ich trainiere auf die Eingangsprüfung, man Isionen machen Dann habe ich mir einen Siphon-Grench geschlitzt. Ein Labrum ist mehrfach Dann ich Schmerzen. Der Arzt sagte dass nicht ins Militär Dann eine grosse Operation. Bei 14 Wochen war er anstöcklich. In diesen 14 Wochen konnte ich nicht studieren, nicht arbeiten und nicht ins Militär gehen. Dementsprechend fing ich mich an, mich Politik zu interessieren. Dann wurde ich innerhalb der 14 Wochen Co-Präsident der Jugendmittelkanton Zürich. Dann hat sich das Ganze weiterentwickelt. habe dann Initiative im Kanton Zürich für eine bessere Versorgung von psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen Die wir im Sommer 2022 lanciert. die auch sehr erfolgreich war, Glück. Es jetzt im letzten Januar durch. 10,67 Millionen Franken, die gesprochen worden sind. Auch für die Aus- Weiterbildung des Personals. Ich glaube, genau wegen diesen Sachen ist es wichtig, wir unsere Generationen motivieren, der Politik teilzunehmen. Denn wenn wir das nicht machen, werden unsere Interessen nicht abgebildet. glaube, es die psychische Gesundheit geht und all diese Wartezeiten und das Gesundheitssystem, nicht so funktioniert, wie sollte, wäre es sehr wichtig, dass wir schauen, dass wir eben Leute werden und schauen, dass uns Interessen auch gehört werden. Egal, welcher Ebene, kommunaler, kantonaler oder nationaler Ebene. Und ein Service Citoyen kann dazu helfen, dass es den Jungen und den Eltern in der Schweiz psychisch besser geht. Das ist eine sehr gute Frage. glaube, alles was die Gemeinschaft stärkt, stärkt auch Stück weit die psychische Gesundheit. glaube, Polarisierung tut uns als Gesellschaft, aber auch unserer Psyche sicher nicht gut. Dementsprechend würde ich das durchaus bejahen. glaube, das grösste Argument für ein Service-Citoyen ist sicher, dass wir heute ein Problem haben in unserer Gesellschaft, dass die immer mehr sich spalten. ist immer mehr im eigenen Silo drin, im eigenen Silo zu denken. wird auch angeheizt durch Social Media. Ich finde das ein riesiger Seich. Und es führt dazu, dass das Fundament, unser System eigentlich funktioniert, das Diskurs, das es eigentlich für das braucht, ein bisschen verloren geht. Und wenn wir dazu gebracht wären, einmal im Leben, egal woher man kommt, müssten wir mal zusammen in diesem Kollektiv in unserem Land, das ja so divers ist und... Der Zusammenhalt ist der anderen Seite zentral, damit das ganze System funktionieren Wenn alle einmal etwas für die Gesellschaft machen einen Beitrag leisten dann würde es sicher dazu führen, dass die Leute sich besser verstehen Denn sie mal eine Zeit lang zusammen funktionieren. Ein Choma mit einem Innerschweizer, ein Innerschweizer mit einem Tessiner, ein Thurgauer mit einem Gemfer, das ist das, was uns in der ausmacht. Es ist genau das System, wir schauen und uns Sorgen damit es weiter funktioniert. Lernen, wachsen, Impact ist Motto. Auf deiner Website steht, dass wir Teil einer Generation sind, die es noch nie gegeben hat. Was meinst du damit und wie passt das zum Service-Citoyen? Unsere Generation ist in einer Zeit aufgewachsen, in wir sehr viele Krisen noch nicht wahrgenommen haben. und mittlerweile aber wieder präsent sind. Man hat einen Krieg in Europa, das vergessen wir immer wieder ein wenig, weil unser Alltag eigentlich weitergelaufen ist, egal was dort in der Ukraine passiert. Aber es ist halt viel, näher, als wir eigentlich denken. Und es betrifft auch uns, weil am Schluss werden in diesem Land unsere Werte, unsere direktdemokratischen Werte, die wir eigentlich haben, als kleines Land. Wir sind davon abhängig, dass grössere Mächte auf ihrem Territorium bleiben und nicht plötzlich finden, ist jetzt gut, jetzt nehmen wir... sondern ein kleineres Land, weil man es einfach militärisch einnehmen Und damit wir weiterhin fähig sind in Zukunft als Generation müssen wir uns der eigenen Generation wieder etwas aufzeigen, wir eine gewisse Selbstwirksamkeit haben in der Schweiz. Dass wir fähig sind, auf lokaler Ebene zu lösen. Und das können wir nur machen, wenn wir uns alle Gedanken machen, wie diese Lösung aussehen In der Schweiz werden die Lösungen nicht von oben nach unten diktiert. Das funktioniert in der Schweiz nicht. In der Schweiz muss man diese Lösungen zusammenfinden. Es muss eine Gesellschaft haben, die miteinander diskutiert, die miteinander interagiert. Ich glaube, unsere Generation hat das Problem, dass wir das etwas verlernt haben. Gerade auch, weil wir Digital Natives sind. anders aufgewachsen als unsere Eltern, die auch nicht mit diesen neuen Technologien Gadgets Darum glaube ich, dass wir umso mehr die grosse Herausforderung haben, dass wir uns wieder einander finden, dass wir aus diesen Blasen ausbrechen. Und ich glaube, dass da die Service-Citoyen sicher sehr hilfreich wären. Eine der grössten Herausforderungen, die wir als Generation haben, natürlich den Generationenwechsel. Wir diejenigen, die mit unseren Eltern oder vielleicht mit Grosseltern zu einer anderen Pyramide kommen. Was sagst du dazu? dort der Service-Citoyen etwas beitragen? Hat der Bundesrat das Recht gesagt, dass es keinen Mehrbedarf hat und darum nichts bringt, als Frau an die Schmarrt Also es hat definitiv einen Mehrbedarf. Oder wir diskutieren auch schon lange über diesen Mehrbedarf in Bezug auf das Militär. Früher hatten wir viel, viel mehr Leute, obwohl man weniger Bevölkerung hatte. Im Militär beispielsweise. Im Zivilschutz haben wir heute schon einen grossen Mangel. Auch wenn wir ein aktuelles System aufrechterhalten hätten wir im Militär bis 2030 riesige Probleme. Auch wenn wir es nicht einmal nur schon aufstocken Also ich glaube, dass wir dort ein Problem haben, das ist eigentlich offensichtlich. Und dementsprechend müssten wir unbedingt etwas dagegen machen. Wenn wir nur schon den Pool und das ist eigentlich die Idee von der Citoyen, wir würden den Pool Erweitern mit mehr Leuten, die mehr für die Gesellschaft ist eine Massnahme, die so oder so in Zukunft Denn wenn wir das nicht machen, dann wir einfach nicht wehrfähig. Egal ob es einen Krieg geht, einen militärischen oder Umweltkatastrophen. Was auch immer mehr gibt in der Schweiz. Wir müssen schauen, dass wir krisentauglich, krisenresilient bleiben als Gesellschaft. Und das hat mit dem Zusammenhalt zu tun, aber eben auch mit genügend Kapazitäten, die in einem Krisenfall zur Verfügung stehen. Wenn man im Krisenfall selbst findet, dass man anfangen aufbauen dann es vielleicht zu spät. Deshalb finde ich den Service heute eine super Sache. Deshalb muss ich am 30. November anstimmen. Du hast geschrieben, dass in Deutschland mehr als die Hälfte unter 24-jährige extremistische Parteien gewählt hat. Hast das Gefühl, dass Service-Citoyen noch helfen populistische Tendenzen zu beschränken? Was ist das Problem unserer Gesellschaft und unserer Generation? Warum wählen über 50 % in Deutschland extremistische Parteien? Weil sie keine Vorstellung mehr haben, wie die Zukunft aussehen Das ist das Problem unserer Gesellschaft. Wir haben keine gemeinsame Vision mehr für unser Land. Das fehlt Durch die geopolitischen Spannungen, die wir in unserem Umfeld Auf dieser Welt führt es dazu, dass wir immer egoistischer denken, immer individualistischer unterwegs sind. Und das ist der langsame Tod einer Demokratie, wie es dazu führt, man nicht mehr als Gemeinschaft denkt, wie kommen wir zusammen weiter. Und in einer Krise funktioniert niemand individuell. Es braucht ein ganzes System, das zusammen funktioniert. Und auch dort diesbezüglich. Wir müssen den Leuten wieder aufzeigen, warum es diese Gemeinschaft braucht. Und wenn ich selbst vielleicht mal einen Dienst geleistet habe, der vielleicht gar nicht so nahe ist an meinem Daily-Business... dann verstehe ich plötzlich, warum es den überhaupt braucht. Dann habe ich vielleicht dort mit einer Person zusammengearbeitet, mit ich sonst nicht in meinem Alltag Dann checke ich plötzlich, das Gegenüber hat irgendwie die eigene Position und vielleicht kann ich die dann besser nachvollziehen, wenn ich dieser Person stärker interagiere, stärker herauskomme, warum diese Person jetzt so denkt. Und das ist genau das, was heute in unserer Gesellschaft fehlt und deshalb auch das, was wir für die Zukunft damit wir resilient werden. Und warum für eine Pflicht? Viele deiner Altersgenossen würden sagen, ich will Freiheit, ich will keine Verpflichtung. Warum engagierst dich trotzdem für eine Service-Citoyen, die Pflicht darstellt? Pflicht? Manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen. Das Problem ist das Rittfahrproblem. Niemand will in einen Krieg gehen und sein eigenes Leben opfern. Man muss halt Das System für Sicherheit funktioniert nur, wenn alle einen Beitrag dazu leisten. Das wäre seitdem der Fall. Ich fände es gut, wenn Ausländer einen Beitrag leisten In einem Krisenfall werden sie auch geschützt vom System. Sie sind Teil des Systems und sollten ihren Beitrag leisten, damit das System funktioniert. Da ist völlig egal, woher kommst, was du für ein Geschlecht hast oder was du dich identifizierst. Ob du aus Zürich, aus Genf, aus Uri, aus Thurgau, aus Graubünden, völlig egal. Wir sind ein Land und wir müssen zusammen schauen, dass wir zusammen in Krisensituationen funktionieren Und darum braucht es einen Service-Citoyen. Im 2027 stehen Wahlen an und du schreibst, wir müssen die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen. Welche Sorgen hat das Gefühl, adressiert das Service-Citoyen? Ich glaube eben die Perspektivenlosigkeit, die wir eigentlich in der Schweiz gar nicht haben. Wir haben so viele Möglichkeiten. Aber wenn wir mit solchen Initiativen aufzeigen was sehr viele junge Menschen zusammen erreichen, dann nur schon das alleine, nicht mal nur in Bezug auf das Anliegen, sondern nur schon, dass man zeigen wir gesellschaftliches Problem, das wir alle spüren, wir spüren die Polarisierung, wir haben sie während der Pandemie sehr stark gespürt. Wenn wir zeigen dass junge Menschen zusammen Initiativen erfolgreich beim Volk vorbeibringen und die Leute überzeugen und dementsprechend Massnahmen einleiten für die eigene Zukunft, dann wäre das nur schon ein unglaublicher Beweis für Selbstwirksamkeit und Einsatz für die eigene Zukunft. Und dementsprechend wäre das nur schon alleine so eine wichtige Geschichte. Du musst eine Frage noch mal sagen, ich habe es sicherlich vergessen. Du sagst, man Sorgen von der Bevölkerung ernst nimmt. Welche Sorgen adressiert das Service citoyen? Wenn du nicht das Vertrauen hast, dass der Staat dir in einer Krise helfen Und heute habe ich das Gefühl, auch wenn ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen rede, in Bezug auf das Militär, aber overall, haben nicht mehr das Vertrauen gegenüber dem System. Dass es endlich geholfen wird, wenn wir wirklich ein Problem haben in der Schweiz. Und wenn wir aber einen grösseren Pool haben, wir mehr Ressourcen, humanen Ressourcen, mehr Leute, die Know-how haben, wie man in einer Krise vorgehen das Problem zu bewältigen. Und danach wären wir auch resilienter. Es geht am Schluss die Kriseresilienz, die uns heute fehlt. Weil uns Vertrauen für die Kriseresilienz und für das Management, das vom Staat fehlt. Und das müssen wir uns erarbeiten. Dafür brauchen wir aber auch mehr Leute, befähigt werden. Und darum braucht es jetzt einfach das Situator. Dann gehen mal über Wirtschaft und das Argument des Bundesrates. Das Wirtschaftsargument des Bundesrates ist das grösste Argument, das das Gefühl habe, was Sie vorher vornehmen. Die sagt nicht, dass nicht sinnvoll für die Wirtschaft Es würde doppelt so viele Fälle am Arbeitsplatz. Es würde massive Mehrkosten für die Gesellschaft Du bist ja auch ein Vertreter der wirtschaftsfreundlichen Mitte. Was ist deine Antwort? Der Erste braucht die Wirtschaft, eine Gesellschaft, die zusammen funktioniert. Wenn Gesellschaft nicht mehr funktioniert, wenn wir nur noch Silos haben, wenn wir nur noch Bubbles haben und die Leute nicht mehr interagieren, dann haben wir ein instabiles System. Und der grösste Asset der Schweiz war immer und auch heute noch Stabilität. Und dafür braucht es eine Zivilgemeinschaft, die sich zusammen versteht und zusammen arbeitet, damit man in Krisenzeiten die Resilienz und Stabilität bieten Und darum braucht die Wirtschaft auch einen Service citoyen. Und auch dort, ich meine, je mehr die Leute für alle sind, auch von anderen Leuten, ausserhalb von der eigenen Hand. Da muss ich noch mal anfangen. Das ist eine Frage, stellt. Ja, ist gut. Der Bundesrat sagt, dass die Service-Citoyen-Initiative nicht sinnvoll ist für die Wirtschaft. Es würde doppelt so viele Fehler am Arbeitsplatz und massive Mehrkosten kreieren. Du als Vertreter der wirtschaftlichen Mittei, was sagst du dazu? Die Wirtschaft braucht in erster Linie eine stabile Gesellschaft, denn die grösste Essen von der Schweiz ist Stabilität. Das schon früher so und ist es auch heute noch. Stabilität kann man nur gewährleisten, wenn die Zivilgesellschaft stabil ist. Heute haben wir immer mehr die Bubbles, wo die Leute nur noch unter sich sind, mehr den Horizont haben, aus diesen Bubbles auszubrechen. Dementsprechend würde auch hier ein Service-Citoyen eigentlich ein super Investment sein für den Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft. Das braucht eine Wirtschaft. Und ausserhalb davon ist es auch für ein Unternehmen wertvoll, wenn die Leute, die man anstellt, interdisziplinäre Kompetenzen mitbringen. Das ja genau das, was man eigentlich lernen kann, vor dem Krisenfall. Man muss halt auf Situationen vorbereitet sein, wo man im Vorhinein vielleicht noch nicht so genau weiß, wie das dann genau aussieht. Und darum wäre auch dort ein Service sicher am Mehrwert. Und das kostet vielleicht etwas, aber ja, ist nichts gratis bei uns in der Welt. Und Stabilität und eben der grösste Asset der Schweiz, kommt nicht von heute auf morgen. Das ist etwas, in unserer Gesellschaft ist und das bleiben haben wir auch bisschen gespürt in der Pandemie, als die Leute am Anfang fanden, dass uns helfen vielleicht für das grosse Posten Aber dafür muss ich vielleicht auch verstehen, warum es mich innerhalb dieses Systems Und diese Selbstwirksamkeit ist etwas, am wichtigsten für Unternehmen in der Schweiz und dementsprechend auch etwas, das der Service Citoyen sicher einen Beitrag dazu leisten Ein anderes Argument des Bundesrates ist, dass Bürokratie, bürokratische Last für die Service citoyen Ein von deinen Kernthemen ist die Digitalisierung der Verwaltung. Könnte die Service citoyen effizienter gestaltet werden als was der Bundesrat behauptet? Ich glaube, müssen, was die Digitalisierung anbelangt, neu denken. Und mit dem Bundesrat, höchste Vertrauen gegenüber. Der nationale Verwaltung wäre natürlich, dass wenn man ein neues System arbeitet, dass man dann auch neue Denken tut und vielleicht ein bisschen mehr Digitalisierung einbezieht, als man das bisher beim Militär tut machen. Das wäre sicher sehr, wichtig. Aufwertung der Berufslehre. Du willst die Berufslehre aufwerten? Kann ein Milizengang dazu führen? Ich glaube, grosse Problem, wir heute haben, ist die Gimmibubble. haben Eltern, die schon das Gimmibubble gemacht haben und dann entsprechend findet man das Kind als gratis Gimmibubble. Und wenn vielleicht Eltern oder alle mal Dienst geleistet hätten innerhalb einer Gesellschaft, wo man vielleicht auch andere Prüfe für gesehen, wie die funktionieren, dann wären wir auch näher an diesen Prüf und dann wären wir vielleicht auch näher dabei, das Kind in eine Lehre zu schicken und nicht den riesigen Druck, das Kind dem riesigen Druck auszusetzen, dass es unbedingt den Weg gehen ich selbst gegangen bin. Auch da geht es wiederum darum, aus der eigenen Bubble auszubrechen und dementsprechend etwas zu finden, das am Schluss auch mehr wertbeutet, was ich aber vielleicht heute ohne ein Dienst an der Gesellschaft gar nicht so einen Bezug dazu Und darum wäre das sicher auch sinnvoll. Der Bundesrat sagt, wir die Rekrutierung über hinaus vom Bedarf der Schweiz haben, wenn es zum Servicen kommen würde. 70'000 pro Jahr sind es zu viele. Was denkst du davon? Ich glaube, müssen uns grundsätzlich überlegen, was wir heute krisenfest zu Ich bin überzeugt, dass die Alimentierung, die wir noch haben ... die wir festgesetzt hatten vor einem Krieg. Wahrscheinlich nicht mehr die zeitgemässige. Da laufen ja schon einige Projekte, die wir aufstocken Zuerst müssen wir schauen, dass wir überall ausrüsten, bevor wir aufrüsten Aber an sich ist es völlig logisch. Wir haben immer mehr Herausforderungen. Generell ein System, schaut, dass wir krisenresilient sind und krisensicher sind. Das wird immer wichtiger, weil wir immer mehr Krisen haben. Dementsprechend macht es auch absolut nichts aus, wenn wir mehr Leute im System die wir abrufen Wir nehmen dann in Westmond Für eine sichere Schweiz in Krisenzeiten ist es auch ein Investment für Gesellschaft an sich, das zusammen besser funktionieren Wie gesagt, das passiert auf der Selbstwirksamkeit, dass man überzeugt ist, dass selber in diesem ganzen System wird, dass es überhaupt funktionieren Das würde eine Service Citoyen sicher mitbringen. Im Service Citoyen geht es nicht nur die Armee und ... Der Zivilschutz ist dort das Prioritätsgesetz und die Bestände sind dort garantiert. Aber es ist natürlich auch eine Erweiterung des Zivildienstes. Wie hast du das Gefühl, es jetzt für, sagen wir mal, Gesundheit, Klimaschutz, Feuerwehr, erweiterte Sicherheit ausserhalb von nur Militärischen, hast du das Gefühl, dass dort das nervige Situationale helfen Das könnte in der Zeitung sicher auch helfen. ist so, dass wir gerade im sozialen Beruf einen Fachkräftemangel haben und dementsprechend Hilfe benötigt wird. Das ist ganz sicher so. Und neben dem konkreten Dienst, welchen wir leisten würden, wie er immer ausgeschaltet wird, das Gute an dieser Initiative ist, es die Umsetzung sehr viel Flexibilität offen Und dementsprechend ist man auch fähig, die Bedürfnisse, die man hat, zusammenzuziehen. Ich glaube, es ist wichtig, wir schauen... dass wir das Investment für unsere Gesellschaft das einander viel bringen tut. Und wenn es mehr Leute gibt, die zur Verfügung stehen, umso besser. Denn wie gesagt, Krisen nehmen zu. Und dementsprechend haben wir gerade diese Berufe. Wir haben natürlich einen demografischen Wandel. Man kann heute keinen Politiker oder keine Politikerin sagen, wie wir diese Überstände irgendwie sichern Aber man schaut auf unsere Grosseltern im Altersheim. Irgendwann im Pflegeheim. Was ist die Alternative? Die Alternative wäre, dass die Leute wieder zuhause wohnen, so wie es früher war. Dass man in einem Haus zusammen mit der Grossmutter und Grossvater wohnt und die Eltern die eigenen muss pflegen. Wenn man das in ein schlaues System es vielleicht mehr Sinn, schaut, dass Gesellschaft für Gesellschaft da ist und nicht das Individuum für das Individuum. Dementsprechend auch da. Das ist sicher eine gute Sache. Gehen wir in die Richtung Zürich. Urbanen Perspektiven. Du kommst ja aus dem Zürich Raum. und aus einer urbanen Region. Wie resoniert das Service-Citoyen in der Stadt und wie im Vergleich zum Land? Ich glaube, es wäre sehr gut, wenn die Leute aus der Stadt oder auch die Leute aus der Aglau So wie ich jetzt aus Talwien. glaube, wäre wichtig, wenn man in Kontakt mit der ländlichen Bevölkerung Wir haben das bei den Jungparteien automatisch. Wenn wir eine Delegiertenversammlung haben, ist fast die ganze Schweiz versammelt, weil fast aus allen Kantonen Leute kommen. alle Kantone haben. Das ist auch was uns ausmacht. Aber ausserhalb der Politik kenne ich ehrlich gesagt gar nicht so viele Gremien, wo das so möglich ist auf nationaler Ebene, wo dermassen niederschwellig partizipieren und andere Leute kennenlernen Es müssen nicht alle in die Politik gehen. Man kann den Austausch auch erlernen, indem man vielleicht etwas für die Gesellschaft innerhalb eines Zivildienstes, innerhalb eines Zivilschutzes oder innerhalb eines Militärs. Ich glaube, das würde uns sehr gut tun. Sagen wir über deine Rolle mit der Kampagne des Service Sytuiaiens. Was ist dein konkretes Engagement damit? Ich bin natürlich die Unterschriften sammeln gegangen, wo ich ein interessantes Gespräch hatte. Ganz am Anfang, als ich zweite Person gefragt habe, Fabio Molina, bei man dann gesagt hat, nein, das Verstoss gegen die EMR hatte. Und danach haben wir dann sehr lange diskutiert. Genau, voll. Und ansonsten hatten wir Aktionen, auch zusammen mit Nadim Putscher, der natürlich mein Initiativkomitee ist, der nicht weit weg von mir wohnt. Also zweites Spiel, auch in Bezirk Horgan. Und ja, jetzt bin ich Präsident der Jungen Mitte Schweiz und ich mit voller Überzeugung ein Ja auch entgegen der Mutterpartei. Aber das ist auch voll okay. Wir haben alles gegeben. der Delegiertenversammlung, an der Kantorale, wir super Diskussionen mit Nikol Balandun der eine andere Position vertreten tut. Aber ich glaube, ist wichtig aufzuzeigen, dass vor allem die Jungen von dem ganzen überzeugt sind. Weil es ist ein Projekt von jungen Leuten, für junge Leute, wo man... Die Freischaft sieht etwas zu tun. Ich finde es sehr schade, dass das Parlament das nicht aufgegriffen hat und einen Gegenvorschlag lanciert man sicherlich finden Das wäre viel schneller umgesetzt worden als die ganze Citoyen, wir jetzt haben. Oder es ja nicht deine Grossmutter sein. Es wenn es ein schlechtes Weissbier ist. Es könnte dass sein Grossvater könnte einfach jemand sein, der keine Ahnung von Service It, nie gehört hat. Wie würdest du es erklären? Es kommt sehr auf die Person davon. Ein Kollege, der Militärdienst leisten würde ich sagen, findest nicht auch, dass alle das sollten? Das auch? Fix! Das war noch lustig. Zu Hause in der WG haben wir mal random diskutiert. Meine Kollegen sind eigentlich alle nicht wirklich politisch. Dann kam der eine Kollege und sagte, ich muss wieder die 400 Stutz zahlen. Keine Ahnung, wie viel als Ersatz. Erbpflichtersatz und so. Wenn man noch nie diskutiert in der Politik, dass das eigentlich alle Leute zu Hütten machen, dann sage so... Hast du eine Schwester? Zwei. Wir sind Grossfamilie. Wie alt sind wir? Die eine ist 11 und die andere ist 26. Wie willst du deiner Kinder eine Schwester erklären? Anna, wir haben ein Problem bei uns in der Gesellschaft. Gesellschaft ist ein Wort, Sie nicht checken. Anna, wir haben ein Problem bei uns. Wir diskutieren immer weniger miteinander und die Erwachsenen haben immer mehr Streit. Und jetzt gibt es ein superpolitisches Projekt, man versucht, diese Leute wieder zusammenzubringen, damit alle wieder bisschen mehr zusammenarbeiten können. Für die Zukunft, auch für deine Zukunft, Anna. Und ich glaube... Wenn du stimmen aber unser Vater stimmen Vielleicht kannst du mit mir ihn überreden. Vielleicht können wir ihn noch überreden, dass er seine Kollegen vom Geschäft überredet, damit sie anstimmen. fühle, das ist einfach sein Thema. Irgendwie so. Gehen wir zur persönlichen Vision. Da haben wir schon geredet. Street Art und Politik. Du zeichnest gerne und testierst dich für Sp... Ich auch, ich bin gerade von Morial zurückgekommen und habe dort alle Graffiti, das ja Sie hatten ja dort Street Art Festivals auf der Welt Und die ganze Stadt ist voll der Murals. Da habe ich ganz viele Fotos davon gemacht. Aber... ist gerade noch für mich. Ich kann es nicht malen, ich bin vielleicht schlecht, aber ich... Ich bin auch an der Wand. Der Genuss ist es, anzuschauen. Was ist die Verbindung zwischen Kunst und deinem politischen Engagement? Ich glaube, Kreativität. Etwas, ich gefunden habe oder auch dort, wo ich nicht allzu viel machen weil ich einfach an diesen Krücken gefestigt war, war einfach das Zeichen. Und du kommst dann irgendwann in den Flow und es ist auch schön, du siehst, wie so etwas vor dir sich entwickelt und du siehst immer, du musst immer wieder entscheiden. Nimmst du jetzt diese Farbe oder nimmst jetzt, machst du jetzt fette Outlines oder machst du kleinere Outlines in deinem Sketchbook. Ich bin davon überzeugt, dass Kreativität, egal was man macht, etwas Gutes ist für die eigene Entwicklung, aber auch generell im eigenen Leben, im Allpritzalltag, helfen wenn man dann auch zu kreativeren Lösungen findet. Es klingt jetzt mega nach Gefühl, man spürt mich, aber es ist wirklich so für mich. Stell dir vor, du bist am Vorabend der Wahl. Du hast eine Schlussbotschaft. Was würdest sagen? Vor der Wahl oder Abstimmung? Vor der Abstimmung. Wenn du noch nicht dein Couver... Wenn du dein Couver noch nicht... Du hast so viel anleckt und ich bin fast so auf der Fresse, ich die letzten 3 Wochen nichts. Wenn du jetzt noch nicht dein Couver ausgefüllt hast, für das Service Citoyen, Gopfridschützen, säckle jetzt zu diesem Briefkasten und füllst das Ding aus, machst es auf und gibst es... es geht an wie der Service Citoyen dann holen wir diese Abstimmung und dann gönnen wir diese Geschichte. Soll nochmals machen? glaube, sind es. Das gut. Bis zum nächsten Ich glaube, müssen den Platz wechseln.
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