„Freiheit beginnt dort, wo Frauen und Männer gemeinsam Verantwortung übernehmen.“ mit Loa Wild

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MPE Podcast Studio: Mach ma so! Loa, stelle ich vor, wer bist du? Von wo kommst du Was treibt dich im Leben? Ich bin Loa Wild, ich Vizepräsidentin der Jungen Green Liberalen Schweiz. Ich komme aus dem Kanton Uri und bin dort aktuell auch im Landrat. Und bereits landrätig, wie du hast, im Kanton Uri. Und Vizepräsident der Jungen GLP Schweiz, das ist ziemlich beeindruckend. Wie hast du dazu gekommen? So jung? Wir haben, als wir 18 waren, die Junge-Grenn-Liberale-URI gegründet. Das GLP gab noch nicht. Dann musste sich das alles entgegen. Immer wieder neue Möglichkeiten und coole Chancen zu ergreifen. Genau. Serviceerfahrung? Hast du einen Service gemacht? Nein. Willst einen machen? Es ist unklar. Wie fühlst du du als Frau nicht dazu begehren willst, einen Dienst zu Für mich persönlich nicht nachvollziehbar. Ich hatte mir auch überlegt, so mit 16, 17, ich habe gewusst, dass das System nicht ausgeleitet für Frauen Es ist für uns eine andere Aufgabe, im Militär unterwegs zu als für Männer. Was hätte es gemacht, wenn du die Wahl gehabt hättest? Das ist eine hervorragende Frage. gibt viele Bereiche, die Fanny ist klassisch. Aber glaube, gibt viele, die mich interessieren. Gehen wir mal auf Uri. Und sag mal, du denkst. Uri, Service Citoyen Was ist die Beziehung zu der Miliz in Uri? Und wie sieht Uri die Service Citoyen, die Bürgerdienstinstitut, Meine persönliche Einschätzung ist, Kanton Uri hat ein extrem engagiertes Milizsystem, auch Vergleich mit anderen Kantonen. Aber auch wir merken, wir haben Schwierigkeiten, unsere Büste zu füllen. Wir haben sehr viele kleine Gemeinden, die Schwierigkeiten haben, ihre Gemeinderäte etc. füllen. Und auch sonst, sehr viel, was bei uns im Kanton passiert, das Milizsystem. Wir sind sehr angewiesen auf das. Und euer Kanton ist natürlich auch von den Lawinengefahren ziemlich betroffen. im Sommer oder im Sie richtig Schlammlawinen? Unwetter? Wir haben es gesehen, besonders im Kanton Wallis, aber bei euch gab es auch viele Probleme. Kann der Service citoyen in solchen Krisensituationen für einen Bergkanton wie euch das ganze System stärken? Absolut. Auch dort sind wir extrem angewiesen auf Milizarbeit. Ich bin in der Sicherheitskommission des Landesrates. Man sieht immer wieder, wie wichtig es ist, all diesen Sicherheitsthemen, also es zum Beispiel auch Reckhitsuche, bevor man meint, all diese Themen, sind viele Leute, Milizange machen. Ohne das funktioniert gar nichts. Ich glaube, da haben wir schon sehr viel Potenzial, auch wenn es dann Richtung Naturgefahren und Vorbeugung geht. Nur Potenzial, sondern eine Lücke, die ... Bundesrat kennt Ende nicht 12'000 Personen an den Zivilschutz. Besonders ist das aktuelle System so aufgelegt, dass hauptsächlich untaugliche Männer in den Zivilschutz gelangen. Als junge Frau, was ist deine Reaktion? Wenn ich jetzt selber Zivilschutz machen müsste ich zuerst sagen, ich möchte meinen Dienst machen. Dann muss ich sagen, ich bin untauglich oder ich meine Gewissenskonflikte oder so, ich überhaupt dort komme. Das ist für mich eigentlich eine riesige Erstens in diesem bürokratischen Aufwand, aber auch in dieser Menge, überhaupt dorthin zu Und es ist natürlich schon, wenn diese Dienst irgendwie gleichgesetzt werden, kann man sich dass es nicht nur für mich, sondern auch für sehr viele andere junge Leute und junge Frauen attraktiver ist, sich auch in diesen Themen zu engagieren. Generationenperspektive. studierst Psychologie, Und du bist Songwriterin? Also kreative und empathische Person. Was sagt deine Generation zur Gleichstellung im Dienst? Also, ich glaube, ist schon eine komplexe Frage, weil wissen, Frauen machen einfach Stand heute extrem viele Chancen. Sie leisten extrem viel Care-Arbeit. Aber für mich ist diese Initiative absolut eine Chance. dass wir die Care-Arbeit endlich sichtbar machen und die wirklich anerkennen, dass es eine Aufgabe ist, wir zusammen tragen. Es kann nicht sein, dass die Themen immer noch im Gesetz oder in der Verfassung auf dem Glecht unterschieden werden. Es muss wirklich ein Verständnis geben von Care-Arbeit und all diesen Themen. Das machen wir miteinander und nicht nur Frauen unsichtbar, sondern alle sichtbar und anerkennen. Der Bundesrat sieht es anscheinend nicht so. sagt, die Service de la Ja bringe keine echte Gleichstellung. Die Frauen leisten schon die Care-Arbeit. Darum wäre eine Dienstpflicht nicht doppelbelastet. Du als junge Frau und Feministin. ist deine Antwort? Ich finde es sehr schön, dass der Bundesrat endlich mal die Care-Arbeit von Frauen anerkennen kann. Aber für mich ist es wirklich genau der Art, zu nutzen. Arbeit machen sie in einem grossen Teil schon. Dazu gehört auch die Anerkennung und die Pflicht. Man muss an anderen Stellen ansetzen, anstatt die ungleichen und alten Rollenbilder gesetzlich zu verankern. Es kann nicht sein, dass das Schwarz auf Weiss so steht. Da kommen wir nie hin. Gehen wir wieder zurück auf das System, haben schon angesprochen, bezüglich URI, Bergganton, Zivilschutz. Jetzt bezüglich Zivildienst, das ja noch schlimmer für Frauen, Das ein völlig kafkaesches System. Heute muss eine Frau, die Zivildienst leisten will, irgendeine Arbeit für die Gesellschaft, aber dann alle erkennt und auch mit EO, muss zuerst militär dientstauglich sein und dann... und dann aus dem Militär aussteigen wegen Verweigerung. Was hältst du von diesem Parcours? Man macht es absolut unattraktiv. Natürlich auch das Risiko, man am Schluss einen anderen der man gar nicht sein Wenn man diese Themen nicht zugleich setzt, es wirklich irgendwie ... nachher ... oh mein Gott. Nein, jetzt kannst du... Okay. meine... es hat heute... Ich dir eine Zahl geben. Es acht Frauen heute, Zivildienst leisten. Das Wahnsinn. Ja. Und... Ich meine... Ich meine, haben gerade vorher von Care Albert gesprochen. Das ist natürlich nicht der einzige Ort, möglicherweise eine solche Situation helfen ist eine Ahnenerkennung von Care Albert als Dienst. oder mehr Unterstützung für Care-Arbeit durch Krippen etc. Aber dafür braucht es einen Zivildienst. Heute kämpft die Armee die ganze Zeit gegen den Zivildienst. Auf der anderen Seite wollen wir mehr Frauen, aber dafür ist es fast unmöglich, einen Zivildienst für eine Frau zu leisten. D.h., eine Frau darf eigentlich nur die Armee machen. Absolut. Das das mich besteuert. Absolut. Es ist wirklich ehrliche Unglichkeit. Ja, absolut. Warum tust du dich als Frau, die so viele andere Sachen im Leben Wir Männer können natürlich keine Kinder bekommen. Warum macht es für eine neue Pflicht ... Es gibt Leute, sagen, junge Frauen wollen doch Freiheit und keine Verpflichtungen. Warum engagierst du dich trotzdem für eine Pflicht zur Service-Situierung? Für mich sind wir im Endeffekt als Gesellschaft von hier arbeiten, dass man in keinem Gesetzestext und in keinem Verfassungsartikel mehr Menschen unterscheidet, was ihrem geschlecht Da ist der Militärdienst oder das ganze Konstrukt einfach ein Thema, das immer und immer wieder fällt. Und für mich ist es die ideale Lösung, dass wir das System modernisieren, erweitern, den ganzen Kollektiv und die Verantwortungsgedanken mitnehmen. Wir haben neue Krisenaufgaben, die wir uns annehmen tun wir auch noch. Wir aber auch, dass wir ein System schaffen, das Frauen mitdenkt und Platz hat und Frauen ihren Beitrag leisten Und die Themen, die sie heute schon viel ohne Anerkennung und ohne Ehe und was auch immer leisten, können wir mit Anerkennung machen. Die junge GLP-Position ist, dass sie für die Chancengleichheit unabhängig vom Geschlecht sind. Ist Service Citoyen das konkreteste Gleichstellungsprojekt des nächsten Jahres? Wir müssen in die Zukunft schauen, aber es ist sicher eines der konkreten Projekte. Und wo man wirklich genau über diese Themen redet, wo es genau etwas geht, was für alle Leute nachvollziehbar ist aktuell eine andersbehandlung der zwei Geschlechter, die stattfinden. Ich denke, das macht es schon zu einem sehr konkreten Thema. Kann man ein Servicestudiant ohne einen Familienurlaub mit Mutterschaft Urlaub haben, wo die Väter und Mütter einen Urlaub nehmen der relativ gleich ist. Das es nicht müssen. Aber im Endeffekt sind all diese Themen einfach ein Marathon, bei wir seit Jahrzehnten, zum Teil Jahrzehnten, fast schon dran sind. Und dann müssen wir einfach Schritt für Schritt für Schritt auf dieses Bild einarbeiten. Am Schluss müssen wir die Gesellschaft vor uns in den Augen haben, wir hinwollen, die Geschlecht keine Rolle mehr spielt, wo Frauen und Männer die gleichen Chancen und Pflichten und Möglichkeiten haben. Und da finde ich es immer schwierig, wenn man die einzelnen Themen aus spielt. Am Schluss haben wir jetzt das Thema vor uns, das effektiv einen Ungleichbehandlung gibt. Das können wir lösen. Dann haben wir eine Ausgangslage für andere Firmen. Dann kann niemand mehr sagen, wie man Wir haben ja gar keinen Militär. Wie können wir das überhaupt? Es ist einfach Schritt für Schritt für Schritt, wenn man die Themen angeht. Die Grünliberalen stehen nicht nur für die Grünen, sondern auch für die Liberalen. Die Wirtschaft hat einen der grössten Negativpunkte, aufgenommen worden sind. Mehr Kosten des Servicetoyens. Was heißt das? Es ist eine Investition in unsere Sicherheit. Allgemeinen Verantwortungsbewusstsein, bei dem man auswärts Als Unternehmerin kann man sehr froh sein, wenn die Arbeitnehmenden eine gewisse Erfahrung mitbringen im Sicherheitsthema. Das ist einfach ein Preis, wert ist, zahlen. Dass wir alle wirklich mit Engagement leben. Gehen wir zur Mobilisierung und der Kampagne. Was war deine Rolle beim Service Citizen und was konkret ist dein Engagement bei den Initiativen? Heute haben wir mit den jungen Mitten und den jungen EVP die Aktion auf dem Wohnungsplatz engagiert. Der Flashmob war eine sehr erklungliche Sache. Bis jetzt sich mein Engagement vor allem in diesem Rahmen gefällt. Warum den Flashmob? Was war die Idee? Die Idee ist wirklich, wie ich selber interpretiere, ein Flashmob. Niemand steht alleine. Ich stehe nicht alleine auf dem Bundesplatz und tanze für zwei Minuten und sage, schau mal, wie cool. Dann haben wir aber 30, 40, 50 Leute. Dann ist es schon mal etwas ganz anderes. So ist es auch mit den Herausforderungen, die wir heute in der Gesellschaft haben. Das Folge des Klimawandels. Wenn ich alleine hier hinstelle und sage, dass wir hier Lamineschutz bauen ist das etwas anderes als wenn wir alle miteinander leisten, Dienst engagieren. Nur so schaffen wir uns überhaupt nicht, die Herausforderungen, die wir heute haben, entgegengelücken. Und jetzt für jemanden, der noch nie vom Service-Citoyen gehört hat, erklär mal deine Initiative in drei Sätzen. Also es ist ein Erwitung und Modernisierung des Dienstpflichtmodells bietet in diesem Sinne auch für Frauen und aus. Und es denkt weiter als nur Zivilschutz, Dienst und das Militär, sondern tut sehr erweite Anzahl der Aufgaben mit einbeziehen, die der heutigen Herausforderungen sicherheitsdemokratisch erfüllen. Ich würde zusätzlich noch sagen, die Armee und der Zivilschutz sind garantiert die Effektiven. Wie sagt man das auf Deutsch? Bestand? Bestand, garantiert. Songwriterin... Wir haben noch... 5 Minuten. Songwriterin und Politik. Gibt es eine Verbindung zwischen Musik und dein politisches Engagement? Heute hat sehr gepasst. der Flashmob hat man extra einen Song komponiert. Das hat sich heute sehr spannend komponiert. es gibt für mich zwei Sachen, die ich mit Herzblatt mache. Bei der Politik und bei der Musik. Wenn man hinter einem steht, man macht, wenn man das innen gibt, was man fühlt, was denkt, was man effektiv daran glaubt, dann kommt es gut. Und dann ist es etwas, das auch wert ist zu hören. Sei das ein Lied oder ein politisches Statement. Familiär hast du Neffen, Nichten, Patenkinder? Jüngere Geschwister? Jüngere Brüder. Wie alt ist er? 21. Ah, 21. Okay. Also nicht so viele Jünger. Was wünschst du dir für ihn, für einen Dienst? Also einen Dienst, der Sinn stiftet, der Spass macht, den man wirklich realisiert. Die wichtige Aufgabe, wir als Gesellschaft in den nächsten paar Jahrzehnten ist, dass wir bereit sind, diese Angriff zu aber dass wir das Hand in Hand machen, wirklich alle miteinander. Und dass er das vermittelt bekommt in einem Dienst. Stell dir du bist am ... Ein Tag vor dem Wahltag November 2025. Und du hast eine Botschaft für die Schweiz. Für unsere Sicherheit, für unseren Zusammenhalt und für den Handel in der Schweiz. Selbst in der Reue. Schön. Nach dem Sieg, wenn wir einen Sieg haben, sehr hoffentlich, was ist das Erste, du machen Mal schlafen. Nein, feiern, mit den Leuten anstossen. Heute, nach der Aktion, muss man wirklich mit an denjenigen, die sich engagieren, irgendwie Das würdigen, was wir gemacht haben. Das ist aber auch einem Fall was sich lohnt. Politische Arbeit, das ist so viel, das da drin geht. Und das ist etwas vom Wichtigsten, dass man sich auf die Schulter kommt und sagt, wir haben uns voll, alles gegeben. Das war gut. geht natürlich etwas in die Psychologie. Du studierst Psychologie. Kann das Service Citoyen zur psychischen Gesundheit beitragen? Soziale Kontakte sind stiftig. Absolut. Etwas vom Wichtigsten bei vielen Herausforderungen in der psychischen Gesundheit ist, dass man soziale Kontakte hat, dass man sich abgesichert fühlt, dass man sich auch gesehen fühlt. Und so ein Service Citoyen ist natürlich ... Nicht nur ist er da für Leute, die alleine für ein System stehen, sondern man arbeitet miteinander. Man fühlt sich verbunden, man fühlt sich als Teil eines grossen Ganzen. Das ist extrem sinnstiftend. Ich glaube schon, das sehr wertvolle Komponenten beisteuern Ich denke auch, dass man dazu beistiften dass man sich weniger ... Weniger wehrlos fühlt man sich. Ja, weniger wehrlos. Wir stehen nicht alleine da, sondern wir etwas miteinander gegen die Herausforderungen, die heutzutage zum Teil recht unüberwältigbar sind. Wir müssen es einfach daran geben. Landesrat Uri, konkreten Themen können in Uri vom Service-Citoyen profitieren? Wir vorher schon bisschen das Thema Umweltschutz, das Thema Klimawandel und Massnahmen. Aber ich glaube, gibt ganz viele Themen, auf die Gesundheit ein grosses Ressort die mir schon noch etwas gross sind um Unterstützung. Super, vielen Dank. Danke vielmals.

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